Dicke Luft

Ozon. Die einen lassen das Auto stehen. Den anderen wird schon bei der bloßen Namensnennung irgendwie komisch: Wenn die Ozon-Vorwarnstufe in der Stadt ausgerufen wird, beginnen die Bewohner, sich Gedanken über ihre Umwelt zu machen.

Stadtleben | Julia Ortner | aus FALTER 26/00 vom 28.06.2000

Vergangene Woche ist Umweltstadtrat Fritz Svihalek (SP) mit einem kleinen Elektroauto durch die Stadt gekurvt. Denn es war wieder so weit. 200 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft: Ozon-Vorwarnstufe. Immer wenn dieser Wert erreicht wird, lässt der Politiker Dienstkarosse samt Chauffeur stehen und geht im Kampf gegen das Ozon mit gutem Beispiel voran. Und die Stadt empfiehlt den Bürgern, unnötige Autofahrten zu vermeiden. Bodennahes Ozon entsteht schließlich hauptsächlich durch die Schadstoffemissionen der Autos. Und in der Kombination hohe Temperaturen und wenig Luftzirkulation steigen die Ozonwerte.

Immer wenn die Ozon-Vorwarnstufe erreicht ist, beginnen die Städter, sich Gedanken zu machen. Über die Umwelt. Oder über die Gefahren für die eigene Gesundheit. Und manche fühlen sich schon komisch, wenn sie von hohen Ozonwerten hören. Obwohl die berüchtigte Vorwarnstufe nicht regelmäßig erreicht wird, in manchen Jahren gibt es überhaupt keine Ozonwarnung. Auch die Gesundheitsgefährdung


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige