Tier der Woche: Schlangen fangen

Stadtleben | Peter Iwaniewicz | aus FALTER 26/00 vom 28.06.2000

Die Urlaubssaison drängt sich heftig in den Vordergrund. Nur unbedarfte Menschen buchen ein Adventure-Safari-Trekking, denn wahre Abenteuer liegen bekanntlich vor der Haustür. In den Donauauen zum Beispiel. Man checkt in die Schnellbahn ein und keine halbe Stunde später befindet man an sich in einem Lebensraum, der der Landschaft entlang des Orinocos hinsichtlich Gelsen und Urwaldhaftigkeit in nichts nachsteht. Abenteuermäßig auch nicht, probieren Sies zum Beispiel mit Schlangenfang. Die vier dort vorkommenden Natternarten sind ungiftig und nur die kleine Schlingnatter wehrt sich mit einem Biss. Nach solchen Zwischenfällen kann man den Crocodile Dundee raushängen lassen und auf allfällige Anfragen mit einem trockenen "Schlangenbiss" antworten. Kommt gut.

Viel häufiger stößt man aber auf Ringelnattern. Durch zwei gelbe halbmondförmige Flecken am Hinterkopf sind die Tiere leicht zu bestimmen. Sie beißen auch nicht, wenn man sie hochhebt. Dafür pressen sie aus einer Analdrüse


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