Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | Klaus Nüchtern | aus FALTER 27/00 vom 05.07.2000

Es ist eine gute Gelegenheit, einmal beim Fußball zu bleiben. Immerhin ist die Fußball-EM vergangenes Wochenende mit einem spannenden Spiel und einem sehr gerechten Ergebnis zu Ende gegangen, weswegen Wolfgang Kralicek am darauffolgenden Montag ziemlich waidwund dreinblickte und den Kulturkommentar (Seite 19) für persönliche Polemik zweckentfremdete. Und dann beginnt diese Woche ja auch schon wieder die heimische Bundesliga, was einerseits traurig stimmt, weil da weit und breit kein Zinedin Zidane sein elegant gelichtetes Haupt erhebt, andererseits froh macht, weil man nicht gleich in ein fußballfreies Loch abstürzt. Aus der abgelaufenen EM soll man übrigens keine falschen Schlüsse ziehen. Catenaccio kann sich durchaus auszahlen - für das Fußball-Team des Falter zum Beispiel, das von seinem verletzten und ergo non playing captain Klaus Taschwer auf klassisch italienische Weise zum Sieg des "Cup der guten Hoffnung" geführt wurde. Von sechs Matches gegen Giganten wie Club Shabu,


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