Bier statt bio

Neues Lokal. Johnny Szewczuk, umtriebiger Pub-Unternehmer und Importeur englischer Spezialitäten, übernahm das "Point of sale".

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 27/00 vom 05.07.2000

Ist also doch nur ein Kunstprojekt geblieben, das "Point of sale", jener experimentelle Laden, wo man sowohl herkömmliche als auch biologisch produzierte Ware bekommen konnte. Schaffte den Sprung in die Realität des Kleinhandels nicht, und mit dem "Point" ging auch das benachbarte Cafe ein, in dem man sich beim Verzehr von Suppen, Salaten und Gemüsen einstweilen schlau überdiverse Nahrungsmittelzusätze machen konnte. Die wurden auf einem Fries über der Theke nämlich erklärt.

Johnny Szewczuk, geborener Engländer mit ukrainischem Namen, der mit elf Jahren ins Südburgenland übersiedelte und dem dasJohnny's sowie das Bobby's unmittelbar daneben gehören, übernahm die interessante Location und fährt hier seit voriger Woche ein Deli-Konzept: Kaffee und Tee im "grauen Bereich" des ehemaligen Point-of-sale-Beisls, im restlichen Bereich gibts eine Bar, Weine und Biere zu kaufen und zu trinken und einen Take-away, an dem Sandwiches und Bagels gefüllt werden.

Jawohl, Bagels! Diese jüdischen


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