Kaffeerösterreich

Shopping. Vor kurzem ist Wiens letzter Kaffeeröster in Pension gegangen. Jetzt haben zwei junge Männer den Betrieb reanimiert. Im Freihausviertel.

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 27/00 vom 05.07.2000

Alte Mühlen mahlen langsam. Aber dafür umso schonender. Die Registrierkassa ist alt, die chromblitzenden Dosen auch. Und das Herzstück des Unternehmens, die Kaffeeröstmaschine, stammt ebenfalls aus einer anderen Zeit. Nur das Geschäft in der Schleifmühlgasse ist neu. Und auch die beiden Betreiber sind noch relativ jung. Christian Schrödl und Michael Blaha besitzen eine funkelnagelneue Kaffeerösterei mit viel Vergangenheit.

Als vor einigen Monaten Wiens letzter und kleinster Kaffeeröster seinen Betrieb in der Belvederegasse dicht machte, war das allgemeine Bedauern groß. Was niemand wusste: Der Mann hat klammheimlich Nachfolger ausgebildet und ihnen nicht nur seine Kenntnisse vermacht, sondern auch seine sämtlichen Maschinen und Geräte. Und so hat die "Kaffee RöstereiAlt Wien" doch irgendwie überlebt. Wenn auch ein paar Straßen weiter.

Maschinen und Behälter wurden geputzt, neue italienische Kaffeemaschinen angeschafft und ein Geschäftslokal im boomenden Freihausviertel in


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