Phettbergs Predigtdienst: Alles rinnt

... Es sind Söhne mit trotzigem Gesicht ... ein widerspenstiges Volk - sie werden erkennen müssen ... Ez 1,28b-2,5 (1. Lesung am 14. Sonntag im Jahreskreis / Lesejahr B)

Stadtleben | aus FALTER 27/00 vom 05.07.2000

Wieder flog ein Flugzeug am Himmel, und ich hatte völlig vergessen, wieso. Der Zorn von gestern vergisst sich, die Philosophen besuchen den Kanzler zum Geburtstag, aber Ferner konnte den Tartuffe von Jahrzehnten aus dem Burgtheater genau noch nacherzählen. Ich aber habe vor zirka vier, fünf Jahren ein leichtes Aufblitzen einer Vorstellung gehabt, wieso ein Flugzeug flog.Die Luft wird durch Geschwindigkeit überlistet, so in etwa, krame ich hervor. Sie glaubt, durch die winzigen Tragflächen getäuscht, es kommt ein ungeheuer großes Reichteck daher und gibt auf. Oder so. Also stehen bleiben jedenfalls kann ein Flugzeug nie. Darin bin ich sicher.

Der Gusenbauer muss jetzt flehen gehen zu den engagierten Eurys, tuts nett sein zu den Ösys, sonst wird noch alles bräuner. Sofort am Morgen nach "Predigtdienst" 410 natürlich bejubelte die Trafikantin ostentativ unser schönes, braun renoviertes Rüscherlhaus. So ist das! Das ist eine schmerzhafte Lektion Demokratie, eine Einsicht in die Volksherrschaft:


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