Wienzeug

Politik | aus FALTER 28/00 vom 12.07.2000

Unmoralisches Angebot amnesty international Österreich verzichtet in Zukunft auf Zivildiener. Organisationen, die nicht auf der Prioritätenliste des Innenministeriums stehen, können sich Zivildiener um 10.500 Schilling pro Monat mieten. Das lehnt ai aber als "unmoralisches Angebot" ab. "Es kann nicht angehen, dass Spendengelder von privaten Hilfsorganisationen für die Budgetsanierung herangezogen werden", sagt ai-Generalsekretär Heinz Patzelt. Für ihn ist die neue Zivi-Regelung ein "Leiharbeitsmodell", das ai als Menschenrechtsorganisation nicht unterstützen wolle. Und außerdem, so Patzelt: "Wenn Zivildienst nur mehr dann absolviert werden kann, wenn Sozialhilfe beantragt wird, wie das derzeit der Fall ist, dann entspricht das nicht mehr unseren Kriterien von einem fairen Wehrersatzdienst."

Teurer Spass Mobil telefonieren im Urlaub kann teuer werden: Wer im Ausland in sein österreichisches Handy plaudert, zahlt nicht nur die normalen Tarife des Gastnetzes, sondern auch


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige