Hört die Signale

Tanz. Das Sommerfestival tanz2000.at trägt deutlich die Handschrift von Hortensia Völckers. Die Festwochen-Kodirektorin ist seit knapp drei Jahren darum bemüht, den Tanz und die bildende Kunst zusammenzubringen - und sich selbst einen Namen zu machen.

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 28/00 vom 12.07.2000

Einerseits kann man natürlich sagen, dass es Hortensia Völckers dem Publikum nicht leicht macht. Die Produktionen, die sie bei den Wiener Festwochen zeigt, sind oft spröde, manchmal auch ein wenig öde und selten ein unbeschwertes Vergnügen. Andererseits muss man dazusagen, dass es sich Hortensia Völckers auch selbst nicht leicht macht. Sie will und kann nicht anders, und sie ahnt, dass sie es im Wiener Theaterleben wohl nie zum everybody's darling bringen wird.

"Natürlich will man geliebt werden, natürlich würde ich gerne den großen Erfolg landen - aber ich liege immer ein bisschen daneben", sagt Völckers. "Ich probiere immer neue Projekte und neue Formen aus; ich glaube, dafür ist meine Abteilung auch da. Es ist nur extrem undankbar." Angetreten ist Völckers vor zweieinhalb Jahren gemeinsam mit Luc Bondy (Schauspiel) und Klaus-Peter Kehr (Musiktheater) als Programmdirektorin für den Bereich "Tanz und Crossover", was schon rein sprachlich ein Handicap war. "Wenn ich sage, ich


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