Homesite Ottakring

Ausländer. Mit "integrativen Bezirksführungen" durch Ottakring und Hernals möchte der Integrationsfonds den Wienern das Leben der Zuwanderer näher bringen: Was für den Fonds lebensnahe Aufklärungsarbeit ist, halten Kritiker für ein naives und eher sinnloses Unterfangen.

Stadtleben | Julia Ortner | aus FALTER 28/00 vom 12.07.2000

Sie sind alle nach Ottakring gekommen. Die Kommunaljournalisten. Der Integrationsfonds-Chef Hannes Seitner. Und ein Kamerateam der ORF-Minderheitenredaktion - diesmal samt einem österreichischen Kabarettisten bulgarischer Abstammung, der ironisch durch den Beitrag führen soll: die üblichen Verdächtigen, wenn es in der Stadt um eine Veranstaltung zum Thema Integration geht. Doch diesmal soll die Pressekonferenz etwas anders als gewöhnlich ablaufen. Bernhard Bouzek, Mitarbeiter der Integrationsfonds-Außenstelle Ottakring/Hernals, führt durch das Grätzel rund um den Brunnenmarkt: um den Teilnehmern an der ersten so genannten "integrativen Bezirksführung" anhand von zwölf Stationen zu zeigen, wie Integration praktisch funktioniert. Und um Problembereiche im Zusammenleben zwischen Einheimischen und Migranten anschaulich darzustellen.

"Diese Führung ist in erster Linie für Wiener gedacht, die mehr über diese Gegend erfahren wollen", erklärt Bouzek, während er die bunt bebilderten


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige