Presseschau

Medien | Eva Weissenberger | aus FALTER 30/00 vom 26.07.2000

Theresia Zierler versprühe "das Flair einer Elisabeth Sickl nach verpfuschter Frischzellenkur", schrieb Günther Traxler im Standard. Nicht nett. Traxler will aber nicht das Aussehen, sondern das "intellektuelle Flair" Zierlers gemeint haben, wie er in einem späteren Kommentar richtig stellte. Schönheit von Politikern sollte wirklich kein Kriterium sein, auch wenn sich selbst der Falter mit Gusenbauers Lippen beschäftigt hat. Das Aussehen von Journalisten, die sich nicht ins Fernsehen drängeln, aber ebenfalls nicht. In der Neuen Freien Zeitung und im Nachdruck gleich noch in Zur Zeit schlägt Zierlers Kollege im FPÖ-Generalsekretariat, Peter Sichrovsky, zurück und mokiert sich über Traxlers Aussehen: Man müsse sich "eine Laterne vorstellen, die weit oben, wo sonst der Kopf sitzt, einen Kasten für die Beleuchtung und weit unten eine doppelte rohrförmige Halterung für den Mittelteil des Körpers hat". Traxlers Schuhe erinnern Sichrovsky an die eines Clowns. Und, tiefer gehts fast nicht mehr: Hunde würden "seine Beine mit den praktischen Einrichtungen verwechseln, die sich für die Befreiung von aufgestauten Flüssigkeiten anbieten".


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