Regiment der Edelschädel

Film. Der US-Paranoiathriller "The Skulls - Alle Macht der Welt" will mit verstaubten Verschwörungstheorien die Teenies vor die Leinwand locken.

Kultur | Maya McKechneay | aus FALTER 30/00 vom 26.07.2000

Es gibt ja eine ganze Reihe von schönen Dingen, die das Leben lebenswert machen: Freundschaft, Jugend, ein Sportwagen, Erfolg, langbeinige Frauen, eine Rolex, Demokratie, Sonnenuntergänge und ein durchtrainierter Körper. Um das zu wissen, braucht man nur ein oder zwei US-Sommer-Blockbuster anzuschauen.

Allerdings kriegt man nie alles auf einmal; man sollte sich schon entscheiden. So fährt Tom Cruise in "Mission Impossible II" erst seinen Sportwagen zu Schrott, um eine Langbeinige zu bekommen. In Wolfgang Petersens "The Perfect Storm" werden echte Männerfreundschaften, durchtrainierte Körper und Sonnenuntergänge auf See mit einem Sex- und Familienverzicht bezahlt.

Diesen "essenziellen" Wertkonflikten widmet sich auch der US-Paranoiathriller "The Skulls" (Regie: Rob Cohen). Die Story ist in einem Elitecollege an der amerikanischen Ostküste angesiedelt. Hier studiert der mittellose, aber hochambitionierte Waise Luke (dargestellt von Joshua Jackson, dem Star aus der Teenagerserie "Dawson's-Creek").


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