Klassisch knirscht der Kies

Gastronomie. Wenn es jetzt vielleicht dann doch wieder richtig Sommer wird, herrscht in den Gastgärten der Stadt Hochbetrieb. Der "Falter" sagt, wo man in Wien am besten "oben ohne" sitzen, trinken und speisen kann.

Stadtleben | Julia Ortner und Christopher Wurmdobler | aus FALTER 30/00 vom 26.07.2000

Der Schanigarten ist vor dem Lokal auf der Straße, der Gastgarten befindet sich hinten im Hof." Mit solchen Worten versucht man hierzustadt Fremden den kleinen Unterschied in der heimischen Open-Air-Gastronomie zu erklären. Jetzt, da der Sommer sein Comeback feiert, sucht sich der Wienmensch gern sein Plätzchen unter freiem Himmel. Und findet es in den Wiener Gastgärten.

Während also einst der Schani ein paar läppische Tische und Sessel vor sein Lokal auf die Straße stellte und das dann frech "Garten" nannte, zeichnet sich ein echter Gastgarten durch die Abwesenheit von parkenden Autos und - zumindest im Idealfall - kotenden Kötern aus. Knirschender Kies allerdings und Bäume gehören zu einem richtigen Gastgarten schon dazu. Die Möblierung variiert zwischen klassischen Klappsesseln, harten Heurigenbänken, schicken Metallsitzen oder Kunststoffstühlen, die in ihrer früheren Inkarnation wohl mal Joghurtbecher waren. Hauptsache, man hat einen Sitzplatz.

Wenn es dunkel wird, werden


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