Tier der Woche: Waterworld

Stadtleben | Peter Iwaniewicz, iwaniewicz@falter.at | aus FALTER 30/00 vom 26.07.2000

Im Buch "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" wird kolportiert, dass Eskimos 35 verschiedene Namen für Schnee hätten. Im Salzkammergut müssen mindestens ebenso viele Bezeichnungen für Regen existieren: Schwerer Landregen, Schnürlregen, Sprühniesel, flüssige Luft, Morgenschauer, Wolkenbruch, um nur einige davon zu nennen. Und ich habe während eines Aufenthaltes in dieser Gegend, der unter dem Codenamen "Urlaub" lief, alle weiteren Formen auch noch kennen lernen dürfen. Dieses Wetter kann ein sehr tiefes Erlebnis sein (manchmal sogar bis zur Unterwäsche), und Maitre Püribauer, der zurzeit dem Wüten der griechischen Sonne ausgesetzt ist, tut mir wirklich Leid.

Als Thema für diese Kolumne drängten sich zuerst ausschließlich Tiere wie Regenwurm, Regenpfeifer und Regenbogenforelle auf, doch nach einigen Schnäpsen, mit denen hierorts der äußere Schimmelpilzbefall innerlich bekämpft wird, fiel mir Lauder Lindsay, ein Arzt und Naturforscher des 19. Jahrhunderts ein. Dieser systematisierte


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