Der Datenspeckgürtel

Verwaltung. Globalisierung in und um Wien. Weil der Ballungsraum wächst, finden sauber getrennte Datenbestände von Bund, Ländern und Gemeinden zueinander.

Medien | Markus Zwettler | aus FALTER 31/00 vom 02.08.2000

Wirtschaftsräume verschmelzen miteinander. Märkte werden global. Der Verkehr nimmt zu, ebenso wie die Zahl der Teleworker. "Strukturproblem" ist das Modewort der Stunde. Es gibt zu viele Finanzämter und zu viele Bezirksgerichte, Ungerechtigkeiten beim Finanzausgleich und Schwierigkeiten bei länderübergreifenden Baumaßnahmen sind zu beklagen. Dabei entwickeln sich die Metropolen überall gleich: Der äußere "Speckgürtel" wächst und verändert damit die städtischen Lebensräume massiv. Nach der Pferdedroschke, der Eisenbahn, dem Automobil und dem Flugzeug setzt nunmehr das Internet an, den Radius persönlicher wie beruflicher Lebensräume ein weiteres Mal gehörig auszudehnen.

Neue Techniken schaffen neue Probleme, bieten aber auch neue Lösungen. Manfred Schrenk und Hans Emrich, die Geschäftsführer der Multimediaplan.at, einer Firma, die "Lösungen für den realen und virtuellen Raum" erarbeitet, wollen strikt getrennte Datenbestände öffentlicher und privater Institutionen zumindest


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