Hühner, die Zähne zeigen

Film. Mit "Chicken Run" ("Hennen rennen") haben die virtuosen Plastilin-Animateure des englischen Trickstudios Aardman erstmals einen abendfüllenden Film produziert. Der "Falter" sprach mit den Regisseuren Peter Lord und Nick Park über Hollywood, McDonald's und den Schnabel von Mel Gibson.

Kultur | Michael Omasta | aus FALTER 32/00 vom 09.08.2000

Die Geschichte des Huhns ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Sie fristen ihr Dasein unter widrigen Verhältnissen, rackern auf Geflügelfarmen, können nicht fliegen und gelten zudem noch als feige, soll heißen: chicken. Peter Lord und Nick Park - Mitbegründer bzw. prominenter Regisseur des britischen Trickfilmstudios Aardman - haben sich der Sache der Hühner angenommen: "Chicken Run", der erste von fünf abendfüllenden Spielfilmen, die binnen der nächsten zehn Jahre in Koproduktion mit DreamWorks (Steven Spielberg) realisiert werden sollen, spielt auf einer englischen Hendlfarm der Fünfzigerjahre, deren Besitzer, Mr. und Mrs. Tweedy, gerade dabei sind, ihren wenig rentablen Betrieb auf Hühnergeschnetzeltes umzustellen.

Die Geschichte ist aus Perspektive der Inhaftierten erzählt. Ganz so, wie in John Sturges' "The Great Escape" aus dem Jahr 1963, in dem ein paar alliierte Soldaten (Steve McQueen, James Garner, Richard Attenborough, Charles Bronson, James Coburn et al.)


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