Manche mögens ruhig/Abhängen: Relaxin' at the Alte Donau

Stadtleben | Klaus Nüchtern | aus FALTER 32/00 vom 09.08.2000

Transdanubien eilt mitunter der Ruf voraus, eine Steppe der Freudlosigkeit zu sein, in der sich trostlose Schlafstädte und ebensolche Multiplexe gute Nacht sagen. Selbstverständlich handelt es sich dabei um ein haltloses, auf dem Humus der Ahnungslosigkeit sprießendes Vorurteil. Denn auch die Alte Donau liegt jenseits der Donau, und alles, was sich an und auf der und um die Alte Donau abspielt, ist dazu angetan, gute Gedanken, Gefühle und Gesinnungen in jenen zu erwecken, die sich dem Zauber dieser Landschaft überlassen.

Schon allein das Westend! Ward je ein schönerer Dreiklang aus Asphalt, Teich und Laubbaum angeschlagen als in dem vom formidablen Stadtgartenamtsdirektor Fritz Kratochwjle konzipierten Wasserpark? Ich glaube kaum. Gibt es einen anmutigeren Bahndamm als den Nordbahndamm? Unwahrscheinlich. Gibt es eine bessere Bäderzeile als das Südufer mit dem Angeli-, dem Eisenbahner-, dem Arbeiterstrand-, dem Bundessportbad und dem Strandbad Alte Donau? Sicher nicht. Gibt es etwas


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