Die Bodenstation

Neues Lokal. Im neuen "Haus der Musik", einer mehrstöckigen Akustik-Erlebnis-Welt, gibts auch was zu essen.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 32/00 vom 09.08.2000

Auf das Cafe und das Restaurant im Dachgeschoß scheint man stolzer zu sein als auf den kleinen Ableger im Erdgeschoß: "Warmes gibts nur oben, herunten nur kalt, Tagesteller auch nur oben", wird einem die Lust darauf, am Boden zu bleiben, eher genommen. Und es zahlt sich auch tatsächlich aus, den Lift zu nehmen, zumindest der Aussicht und der Gestaltung wegen: Joerg und Miyako Nairz haben da unter einer Panorama-Dachschräge nämlich zwei hübsche Lokale übereinandergestellt, unten eine Cafe-Konditorei mit Illy-Espresso und Mehlspeisen aus der Landtmann-Produktion, darüber ein gediegenes Restaurant in cooler Sixties-Ästhetik, in dem man dem Programm von Dogudans "Aioli" nacheifert. Mit mäßigem Erfolg allerdings und zu Preisen, die einem spanisch vorkommen können.

Die Abteilung im Erdgeschoß wurde als eine Art Straßencafe konzipiert, ein tolles Mittelding aus Theke, Bar und Flaschenvitrine prägt den kleinen Raum, Grautöne, Milchglas, Aluminium, transparente Kunststofftische und


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