Schirmoffensive

Shopping. Das Thema "Charme und Melone" hätten wir an dieser Stelle bereits abgehandelt. Fehlt nur noch der Schirm. Genauer gesagt der Regenschirm.

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 32/00 vom 09.08.2000

Niemand will ihn, jeder braucht ihn - in diesem feuchten Sommer erst recht. Die Rede ist vom gemeinen Regenschirm. Wenn man nicht gerade die Queen Mum oder eine andere feine Dame ist, ist der Schirm das lästige Accessoire, das Platz wegnimmt, eher uncoolaussieht und das man regelmäßig (extra?) irgendwo vergisst- insgeheim hoffend, dass es bitte eh sowieso nie wieder regnen wird.

"Beim Kauf eines Regenschirmes sollte man unbedingt auf gute Qualität achten", rät Ingrid Vesely. Gemeinsam mit ihrem Mann Werner betreibt sie eines der letzten Schirmfachgeschäfte der Stadt - mit der größten Auswahl. Über 6000 Regenschützer warten in dem kleinen Shop am Franz-Josefs-Kai darauf, endlich so richtig nass zu werden: vom handlichen Taschenschirm bis zum edel verarbeiteten Kolonial-Exemplar mit Griff aus indischem Bambus. "Natürlich gibt es bei uns auch Billigware aus Fernost ab 79 Schilling, aber solche Schirme sind beim ersten Windstoß schon kaputt", berichtet Schirmherr Vesely. Der teuerste


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