Kurswechsel in Grün: Internet im Gemeindebau

Politik | aus FALTER 33/00 vom 16.08.2000

Sämtliche Vokabel von Wende über Wandel bis Trendumkehr wurden längst in irgendwelchen Wahlkämpfen verbraten. Folglich ist auch den Wiener Grünen kein wirklich origineller Name eingefallen: "Kurswechsel" nennt die Chorherr-Partei ihren Masterplan der Machtübernahme. Neu ist auch, dass jedermann an diesem Wahlprogramm herumdoktern soll: Ab Herbst wird es im Internet in jedem Detail abrufbar sein. Der Falter riskierte schon jetzt einen Blick.

Seit fünf Monaten basteln die grünen Internetspezialisten bereits an ihrem neuen Steckenpferd. Herausgekommen ist bisher ein noch lückenhafter, aber thematisch umfassender Handlungskatalog zu allen wesentlichen Stadtfragen. Über unzählige Links kann sich der Besucher zu Gesetzestexten, Grafiken und Statistiken zu den entsprechenden Themen weiterhanteln. Interessierte sollen allerdings nicht nur lesen, sondern auch ihren Senf dazugeben. Die Grünen beteuern, dass gute Ideen dann auch in das Programm einfließen werden. Ob sich allzu viele Surfer


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