"Ab ins Internet!"

ÖVP Innenminister Ernst Strasser über Cowboys bei der Polizei, die wöchentlichen Demos, Krabbelstuben in Schubhaftzellen, Porschefahren mit Haider und seinen Wunsch, blau-schwarze Interventionen auf die ORF-Homepage zu stellen.

Politik | Gerald John und Florian Klenk | aus FALTER 33/00 vom 16.08.2000

Es hat sich - rein äußerlich - einiges verändert im Innenministerium. Die schweren Barockmöbel wurden durch luftig leichte Designerware ersetzt. Auch einen Schreibtisch braucht der Innenminister nicht. Nur ein kleines Glastischerl, auf dem ein Laptop surrt. Von dem aus steuert Innenminister Ernst Strasser seit einem halben Jahr die innere Sicherheit. Nicht nur die rudernden Armbewegungen erinnern dabei an seinen Vorgänger Karl Schlögl. Bei Polizeiübergriffen stellt sich Strasser noch immer auf die Seite seiner Beamten, da man ihnen "auch in schwierigen Situationen Loyalität zusichern muss". Auch die Zivildiener haben Strassers Härte gespürt. Über Nacht wurde ihr ohnedies schmales Salär auf 43 Schilling täglich gekürzt.

Falter: Sie haben aber tolle Möbel. Das Ganze macht hier ja einen sehr modernen Eindruck. Wenn man Sie in den letzten Monaten beobachtet hat, hat sich der Eindruck der Modernität aber ein wenig relativiert.

Ernst Strasser: Wodurch bitte?

Beim Tod des von der


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