In Kürze

Kultur | aus FALTER 33/00 vom 16.08.2000

Nochmal von vorn "100 Jahre Neue Musik" - diesen paradoxen Titel gibt das Klangforum Wien seinem Konzertzyklus in der kommenden Saison und macht damit auf ein grundlegendes Problem der Musik des 20. Jahrhunderts aufmerksam: Obwohl Werke von Arnold Schönberg, Anton Webern oder Edgard Varese tatsächlich auf die 100 zugehen, sind sie für viele immer noch Neuland - von den auch schon ziemlich betagten Klassikern eines John Cage oder Pierre Boulez ganz zu schweigen. Also rollt das Klangforum die Sache noch einmal von vorne auf und spielt sich in sieben Konzerten durch wesentliche Bereiche der Musik zwischen 1900 und 2000: thematisch geordnet vom einen "Fin de siecle" über die Avantgarde-Hochburgen "Darmstadt und Donaueschingen" und "Die Farbenlehre" bis zum "Fin de siecle" unserer Tage. Damit neben der alten Neuen Musik von Bartok, Krenek, Ligeti, Nono, Haubenstock-Ramati oder Scelsi aber auch wirklich Neues zu hören sein wird, gibts im Anschluss an jedes Konzert Uraufführungen u.a. von


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