Bilderbuch

Kultur | aus FALTER 33/00 vom 16.08.2000

Auf dem einen Auge sah er nicht besonders gut - mit dem anderen visierte er dafür umso schärfer: Wenn der poetische Purist Otto Steinert (1915 bis 1978) von seinem Atelier in der Pariser Rue Daguerre aus aufbrach, genügten ihm die Kaimauern der Seine, ein Baumrondell und ein Passant, um die pure Poesie seiner Lieblingsstadt einzufangen. Unser Bilderbuch zeigt ein Spektrum der Arbeiten eines der einflussreichsten deutschen Nachkriegsfotografen von den ersten fotografischen Versuchen 1929 bis hin zu späten Bildern aus den Siebzigerjahren.

Der Fotograf Otto Steinert. Ute Eskildsen (Hg.) Göttingen 2000 (Steidl). 237 S., öS 549,- / A. D.


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