Hietzinger Unglaublichkeit

Neues Lokal. In einem vergessenen Biedermeier-Ballsaal mitten in Hietzing schufen zwei gegensätzliche Gastronomen Platz für 1000 Esser.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 33/00 vom 16.08.2000

Durch einen Gang, selbstverständlich in Schönbrunner Gelb gestrichen, betritt man eine Art Arena eines baumbeschatteten Arkadenhofs mit einem Fassungsvermögen von ungefähr 500 Menschen. Links tut sich ein Ballsaal in der Größe des Planetariums auf, selbstverständlich in Schönbrunner Gelb gestrichen, mit Balkon und seinerseits Platz für 500 bis 600 Personen. Wer will das bekochen, wer hat so viele Töpfe?

Einerseits Thomas Brandauer, der vom Salzburger Großgastronomieunternehmen Augustiner Chorherrenbräu kommt und auch schon in Wien mit dem Brandauers Bieriger den Beweis erbracht hat, dass er den Umgang mit Ungeheuerlichkeiten beherrscht. Andererseits Johannes Lingenhel vom Delikatessenspezialisten Pöhl, den Brandauer vom Naschmarkt her kannte und dem er das Angebot machte, bei der Hietzinger Großaktion einzusteigen. Was dieser auch tat und dort zwischen dem Freiluft- und dem Indoorkampfplatz eine typische hübsche Pöhl-Filiale errichtete, mit Vitrinen voll feinen Würsten,


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