Phettbergs Predigtdienst: In der Kaiserbründlsauna

Stadtleben | aus FALTER 33/00 vom 16.08.2000

Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, ihre sieben Säulen behauen ... Zum Unwissenden sagt sie: Kommt, esst von meinem Mahl und trinkt vom Wein, den ich mischte. Lasst ab von der Torheit, dann bleibt ihr am Leben ...

Spr 9,1-6 (1. Lesung am 20. Sonntag im Jahreskreis / Lesejahr B) Als mein Vater starb, saßen wir in der Küche, und er fragte, wo wir hier seien, und als wir sagten, in unserer Küche, meinte er, aber wir seien es noch nicht lange. Doch es war unsere lebenslängliche Küche, worin wir saßen. Mir geht es auch so. Alles existiert schon ewig, ich bin alt geworden, und alle Welt erwartet, dass es bald nun doch aber und endlich zum Schluss kommen wird mit meiner Elendigkeit, die sie nicht mehr mitansehen könne. Ausradiert wissen wolle. Ungeschehen gemacht. Bereinigt. Bei mir innen aber habe ich das Gefühl, dass weder ich noch es zu gar nichts gekommen sind. Halt gerade die nötigsten Vorbereitungsmaßnahmen ergriffen sind vielleicht. Und überhaps. Während schon alles zu

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