Bretteln in der Pusta

Autofahren. In vier Sekunden von 0 auf 100, Top-Speed 230 Stundenkilometer: Am Pannonia-Ring in Ungarn kann man ganz legal Rennfahrer spielen.

Stadtleben | Gerald John | aus FALTER 33/00 vom 16.08.2000

Auf der Panamericana kann man herrlich von Alaska bis Feuerland cruisen. Die Seidenstraße quer durch Asien ist ein Highlight für jeden Abenteurer. Und auch die Kurvenorgie auf den Großglockner hat ihren Charme. Doch die Traumstraße dieser Erde liegt in Ungarn. Sie ist ein fünf Kilometer langes, gewundenes Asphaltband inmitten einer Einöde zwischen Sopron und dem Plattensee. Dort gibt es zwar keine Sehenswürdigkeiten und Naturschauspiele, dafür aber ordentlich Krach. Und es riecht nach Öl, Gummi und Schweiß.

Wahr wird der Männertraum am Pannonia-Ring, einer abgelegenen Rennstrecke für Motorräder und kleinere Rennautos. Wenn nicht gerade eine Wettfahrt stattfindet, verirren sich nur ein paar schnauzbärtige Motorradfreaks dorthin. Und eben das Aquila Automotive Racing Team. Das stellt seine beiden Boliden auch blutigen Anfängern zur Verfügung - natürlich gegen entsprechendes Entgelt (siehe Kasten). Denn bei den Wägelchen handelt es sich schließlich nicht um Rummelplatz-Gokarts,


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