Mei liabste Weis

Weisenreport. Kommenden Montag gewähren die Weisen österreichischen NGOs Audienz. Was die Emissäre über Regierung und FPÖ erzählen werden. Und warum sie sich dazu berufen fühlen.

Politik | aus FALTER 34/00 vom 23.08.2000

Eugene Sensenig-Dabbous, European Social Action Network (Esan) "Wir sind in der Delegation, weil wir über unseren Dachverband, die Plattform of European Social NGOs, beim französischen Präsidenten Jacques Chirac interveniert haben, dass dieser Termin überhaupt zustande kommt. Wir wollen den Weisen nicht erzählen, wie schlecht die FPÖ ist, denn nicht alles Böse kommt von Haider. Wir werden aufzeigen, wo es in Österreich staatlichen Rassismus gibt: Nicht-EU-Bürger dürfen nicht für den Betriebsrat kandidieren, Ausländer dürfen nicht in den Wiener Gemeindebau, ausländische Behinderte haben kein Recht auf Pflegegeld. Die Ausländer in Österreich regen sich über die neue Regierung nicht besonders auf, weil es nicht schlimmer werden kann. Die Politik der SPÖ war schlimm und rassistisch genug."

Kurt Krickler, Generalsekretär der Homosexuellen-Initiative (Hosi) "Schade, dass die Weisen nicht auch das Mandat haben, die Natur der ÖVP zu überprüfen. Denn was die FPÖ für Ausländer


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