Bringing home the dead

Film. Ziemlich konservativ und ziemlich spannend: Der US-Actionthriller "Frequency" inszeniert einen rasanten Wechsel zwischen 1969 und 1999.

Kultur | Maya McKechneay | aus FALTER 34/00 vom 23.08.2000

I love you, son." "I love you too, dad. I miss you so much." Das übliche US-Vorabendserienpathos? Nein, ein ganz anderer Kanal: Der Dialog stammt aus dem US-Thriller "Frequency" und unterscheidet sich von den "Waltons" vor allem durch die Situation: Während sie miteinander reden, sind Vater und Sohn nämlich genau dreißig Jahre auf der Zeitleiste voneinander entfernt. Die Brücke über die vierte Dimension schlägt ein altes Funkgerät, das 1999 noch immer auf die gleiche "Frequenz" eingestellt ist wie 1969.

"Frequency" ist - ähnlich der Serie "X-files" - ein Film der Kategorie "Was wäre wenn?". Was wäre zum Beispiel, wenn wir die Vergangenheit ändern, in die Zukunft sehen oder mit Verstorbenen reden könnten? Allerdings ist das Übernatürliche in "Frequency" weniger Thema als Vehikel für einen rasanten Actionthriller, der sich parallel auf zwei Zeitebenen abspielt. Der Plot konzentriert sich auf die beiden männlichen Protagonisten, den Feuerwehrmann Frank Sullivan (Dennis Quaid)


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