Stadtrand: Bilingual

Stadtleben | aus FALTER 34/00 vom 23.08.2000

Okay, das Piktogramm mit dem Flieger ist weltweit kapierbar. Aber weltweit ist es auch üblich, bei Airport-Zubringern zumindest auf Englisch anzusagen, dass diese in Richtung Flughafen fahren. Was hört der Wien-Tourist, der vom Bahnhof Wien-Mitte nach Schwechat reisen will? "Nächster Zug nach Wolfsthal fährt ein." Klingt das nach weite Welt? Sogar ein überfreundlicher Wiener U-Bahn-Chauffeur begrüßt regelmäßig die Zugestiegenen zweisprachig. Da wird es doch nicht zu viel verlangt sein, ein bisschen mehr Bilingualität zu fordern - zumindest an tourismusrelevanten Orten. Damit das "Wel-come to Vienna" bei der Ankunft weitergeht.

*** True, everyone on this planet knows what the symbol showing a plane means. But then usually you also have some sort of an internationally understandable announcement on public transport telling you that the train you are on is actually going to the airport. A tourist going from Central Vienna to Schwechat airport hears something else though: "Naechster Zug nach Wolfsthal" doesn't sound very cosmopolitan. There is that train driver on Vienna underground, whose an-nouncements come bilingually. Is it too much to ask to provide customers with information in more than one language then? Because the "Welcome to Vienna" shouldn't stop at airport arrivals. C. W.


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