Wienzeug

Politik | aus FALTER 35/00 vom 30.08.2000

Radweg a la Chorherr Einen ungewöhnlichen Radweg entlang der gerade im Umbau befindlichen 2er-Linie - vom Landesgericht bis zum Naschmarkt - forderten vergangene Woche die Grünen: Zwei Brücken über die Knotenpunkte bei der Josefstädter Straße und beim Volkstheater sollen künftig gewährleisten, dass die Drahtesel-User rascher vorankommen. Für die Umsetzung des Projekts hat die Öko-Partei schon Rat bei dem Architekten Pekka Janhunen eingeholt: Er stellt sich als Brücken "Stahlkonstruktionen ohne Stützen" vor, damit die Straßenbahnen darunter wie bisher durchfahren können. "Nicht einmal zehn Millionen Schilling" würde ein solcher Überbau kosten, rechnete Wiens Obergrüner Christoph Chorherr vor und warb: "Während man beim Cafe Eiles mit dem Auto an der roten Ampel wartet, kann man als Radfahrer im ersten Stock über die Kreuzung schweben." VP-Planungs-stadtrat Bernhard Görg setzte den grünen Radfahrer-Träumen allerdings ein jähes Ende: Durch solche Konstruktionen

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