Phettbergs Predigtdienst: Der Feudalismus

... Ein reiner und makelloser Dienst vor Gott, dem Vater, besteht darin: für Waisen und Witwen zu sorgen, wenn sie in Not sind, und sich vor jeder Befleckung durch die Welt zu bewahren. Jak 1,17-18.21b-22.27 (2. Lesung am 22. Sonntag im Jahreskreis / Lesejahr B)

Stadtleben | aus FALTER 35/00 vom 30.08.2000

Den ganzen Tag Selbstbefriedigung! In der Urlaubsfabrik haben alle ihre Funktion. Nur ich lieg in der Waschküche und wichs. Die einen arbeiten am Dienst an den Erholung Holenden, und die anderen leisten die Arbeit des Sicherholens. Und mein armer Sado mit der geschrubbten Arschkerbe ist ein rangniederer Saisonnier. Seine Währung baut sich erst auf: Aus der Armut und dem Liebreiz seines frischen Körpers, aus der Ungestörtheit seiner Entschlossenheit einzutreten in die Apparatur; und seiner sich nicht wissenden Unerschrockenheit.

Ich wichse, und er steht mir gar nicht, denn ich hänge meiner Minderwertigkeit nach. Dann kommt das schlechte Gewissen, gemäß seinem Befehl für die Erregung zu sorgen, und ich flutsche hinüber in die Selbstverständlichkeit meines Obers, und wie ich ihm in die Arschkerbe durfte, wie sie gekühlt war von der Transpiration. Er hat einen ansehnlichen Arsch, seine Fülle schützt die Rosette vor Gefährdung und Bissen. Und jedes Gesicht, das vordringen darf,


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