Stadtmensch

Stadtleben | aus FALTER 35/00 vom 30.08.2000

Es ist ein Arschloch, ein echtes Arschloch! Lange hat Matthias Heise, 35, nach einem geeigneten Darsteller für seinen Antirassismus-Spot gesucht. In London hat der Creativ-Chef einer großen Wiener Agentur schließlich den geeigneten Mann gefunden: Mr. Methane. Der Kunstfurzer bewegte seinen Anusmuskel "lippensynchron" zum vorgegebenen Arschloch-Text ("Gegen Ausländer bin ich gar nicht, solang sie sich benehmen, ansonsten baba ..."). "Angeblich kann Mr. Methane auch den Hummelflug furzen", erzählt Heise. "Für uns hat er erstmals die Hosen bei der Ausübung seiner Kunst runtergelassen." Der fertige Spot, gesponsert unter anderem von "Get to attack" und Volkstanz, ist seit einigen Wochen in den Wiener Programmkinos zu sehen und sorgt dort regelmäßig für Diskussionen. Heise freut sich, dass der Film so gut ankommt. Selbst wenn dabei mehr die Technik im Mittelpunkt steht. C. W.


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