Presseschau

Medien | Eva Weissenberger | aus FALTER 36/00 vom 06.09.2000

Die Beamten sind auf ihren Arbeitgeber nicht gut zu sprechen. Pensionsreform, Null-lohnrunde, Posteneinsparungen. Das ist noch nicht alles: "Im Gegensatz zu vielen Großunternehmen in der Privatwirtschaft und im halbstaatlichen Bereich ist die Förderung des Betriebssports im öffentlichen Dienst dem Dienstgeber kein besonderes Anliegen", klagt die GÖD. "Durchaus im Bewusstsein, dass Sparsamkeit im Interesse der Steuerzahler eine hervorragende Tugend der öffentlichen Haushalte sein soll und muss, verwundert aber die oft ablehnende Haltung der Personalchefs beim Tischtennis." Gemein. Wie soll der einfache Beamte bei "Reduzierung der Zahl der öffentlichen Bediensteten in Verbindung mit dem stark angestiegenen Arbeitsdruck eine zusätzliche, regelmäßige Sportverpflichtung" eingehen? Und: "Im Schicht- und Wechseldienst ist die Vereinbarung von fixen Meisterschaftsterminen eher schwierig, wenn die jederzeitige kurzfristige dienstliche Verfügbarkeit erwartet wird, ist Derartiges überhaupt unmöglich." Deshalb, so GÖD zum 50. Geburtstag des Beamten-Tischtennisvereines, "schaut es für die in der letzten Zeit propagierte Bürgergesellschaft gar nicht so gut aus".


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