Die 2-Rad-Linie

Verkehr. Für Radler zählt die "2er-Line" zu den riskantesten City-Strecken. Derzeit wird hier umgebaut - und vielleicht wird es auch endlich Radfahrstreifen geben.

Christopher Wurmdobler | Stadtleben | aus FALTER 36/00 vom 06.09.2000

Manche Menschen mit zwei Rädern untendran empfinden die Strecke zwischen dem Alten AKH und dem Naschmarkt als besondere Herausforderung, manche halten sie für schlichtweg unfahrbar. Es kommt ganz darauf an, ob man halsbrecherisch veranlagter Fahrradbote oder eher der Normalradler ist: Die "2er-Linie" (da fährt die U-Bahn drunter) zwischen Schwarzenbergplatz und Universitätsstraße gehört zu den riskanteren Radrouten in der Stadt: enger Kolonnenverkehr, Staus oder Raser - je nach Tageszeit. Nur die beiden Wienzeilen sind noch ekelhafter. Derzeit wird wegen der U2-Verlängerung umgebaut, und im nächsten Jahr soll auch die Straßenoberfläche neu gestaltet werden. Die so genannte Amtsvariante sieht zwar eine weitere Autofahrspur vor, Radwege sind in der bisherigen Planung nicht vorgesehen. Noch nicht.

"Das wird eine zweimal dreispurige Autobahn quer durch die Stadt", sagt der Klubobmann der Wiener Grünen, Christoph Chorherr. "Die 2er-Linie ist zwar für selbstsichere Radler okay, für

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