Zoo: Menschen der Woche

Stadtleben | aus FALTER 36/00 vom 06.09.2000

Müde waren die österreichischen Olympioniken, sehr müde. Die Wiener Beachvolleyballer Niki Berger und Oliver Stamm hielten schon gar nicht mehr die Hände vor ihre gähnenden Münder, als Bundespräsident Thomas Klestil die Athleten, ihre Betreuer und Sportfunktionäre in der Hofburg per Rede, Schwur und Handschlag verabschiedete. Dass die Sportler gar so müde aus den angetrachtelten Uniformen schauten, liegt daran, dass man sich bereits zwei Wochen vor den Spielen in Sydney mental und körperlich auf die Zeitumstellung einrichtet und "entsprechend spät trainiert, zu Bett geht und aufsteht" (Schwimmer Maxim Podoprigora). Sogar zu spät - aber gerade noch pünktlich - kam Lauf-Ass Steffi Graf. Ab 15. September heißt es für uns: wach bleiben, fernsehen und Daumen drücken.

Cool bleiben, hieß es bei "H.A.P.P.Y light" in der Passagengalerie des Künstlerhauses. Dort fand nämlich die Rache an Platten auflegenden Künstlern statt, "die uns die ganzen Neunzigerjahre mit ihren Plattensammlungen


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