Tier der Woche: Kopf ab!

"And don't miss out on the mouth-watering sweetmeals such as modak, kheer, laddu and poran poli." Kulinarische Empfehlung anlässlich des Ganesh Chaturthi

Stadtleben | Peter Iwaniewicz, iwaniewicz@falter.at | aus FALTER 36/00 vom 06.09.2000

Wo sollten Sie zurzeit besser nicht sein? In Österreich, denn garstige Herbstwinde treiben einem Tränen in die Augen und Schnubbfen in die Nase.

Wo sollte man sich daher als über Geld und Freizeit verfügender Mensch Anfang September aufhalten? Ich empfehle Mumbai, Indien, wo am vierten Tag der zunehmenden Mondhälfte des Monats Bhadrapada - das wäre in europäischen Zeitdimensionen der 9. September - das Fest zu Ehren des Elefantengottes Ganesha beginnt. Dieser freundliche Junge mit Rüssel im Gesicht und vier Armen wird als Gott der Weisheit und als Beseitiger aller Hindernisse verehrt. Zehn Tage lang feiern Hindus den Tag seiner Geburt, der ziemlich traumatisch begann: Seine Mutter, die Göttin Parvati, wollte ein Bad nehmen und schuf dazu aus Teig einen kleinen Jungen, der sie vor allfälligen Zudringlichkeiten der Männer schützen sollte. Dummerweise kam aber ihr Ehemann, Lord Shiva, nach Hause, dem sich der kleine Ganesha tapfer entgegenstellte. Da Götter ihre Kinder nicht antiautoritär


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