Apropos Ahtisaari

Wissenschaft. Die Forschungspolitik des Landes hat einen neuen Rat. Dessen Zusammensetzung und Entscheidungsbefugnis sind allerdings umstritten.

Klaus Taschwer | Vorwort | aus FALTER 37/00 vom 13.09.2000

Am Mittwoch vergangener Woche haben sich die Weisen zum ersten Mal getroffen. Nein, die Rede ist natürlich nicht von den drei Herren aus Finnland, Spanien und Deutschland, die mit ihrem Bericht über Österreich alle Kommentatoren des Landes tagelang in Atem hielten. Hier geht es um die acht Mitglieder des "Rats für Forschung und Technologieentwicklung", der sich vergangene Woche konstituierte - und von den Medien weitgehend unbeachtet blieb, obwohl die Ratschläge dieses Gremiums womöglich nachhaltigere Auswirkungen auf die weitere Zukunft unseres Landes haben könnten als der Bericht von Ahtisaari & Co.

Apropos Ahtisaari: Als der Finne Anfang der Neunzigerjahre noch Ministerpräsident seines Landes war, gehörte er als Chef der Regierung selbstverständlich dem finnischen Rat für Wissenschafts- und Technologiepolitik an. Denn seit Mitte der Achtzigerjahre - nachdem Finnland von der OECD geprüft und in puncto Forschung und Technologie für eher aufholbedürftig befunden worden war

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