Bibliothek und Symposion

"Die Kids sind nicht blöd"/Die Cultural Studies und die Jugend

Kultur | aus FALTER 37/00 vom 13.09.2000

Bücher zum Thema Spät, aber doch erscheinen nun auch die Arbeiten der Cultural-Studies-Vordenker in deutschen Übersetzungen - so auch einige Texte von Lawrence Grossberg, dessen letzte große Veröffentlichung auf Englisch eine Essaysammlung ist. Außerdem kürzlich erschienen: Der dritte Band einer deutschen Auswahl der Schriften des CS-Mitbegründers Stuart Hall, an dessen Center for Contemporary Cultural Studies in Birmingham Grossberg Ende der Sechzigerjahre studiert hatte. Das und vieles andere erfährt man in "Die Stunde der Cultural Studies", einem kleinen Büchlein, das sich aus der umfangreichen CS-Einführungsliteratur, die in den letzten Jahren erschienen ist, positiv abhebt: Der Ethnologe Rolf Lindner hat es in der vom IFK betreuten Reihe "Parabasen" publiziert und beschreibt darin, wie aus einer kleinen Gruppe mittelloser Stipendiaten im England der Fünfzigerjahre ein Wissensfeld mit enormer internationaler Strahlkraft wurde, das weit über die Fachgrenzen hinaus wirkt.


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