Die Wah-Wah-Superwurst

Musik. 30 Jahre nach seinem Tod gedenkt die Nachwelt des größten Gitarristen, Daumen und Penis der Rockgeschichte: Jimi Hendrix.

Kultur | Klaus Nüchtern | aus FALTER 37/00 vom 13.09.2000

Ich bin in England, Papa. Ich treffe ein paar Leute, und die werden einen großen Star aus mir machen. Ich habe meinen Namen auf J-I-M-I geändert " Der Anruf seines 24-jährigen Sprösslings erreichte James Allen Hendrix im Herbst 1966 und dokumentiert den Beginn einer der steilsten (und kürzesten) Karrieren des Musikbusiness ebenso wie den Ursprung eines Klassikers der stolperträchtigen Rock-Orthographie: In der Topliga der Fehlschreibungen wird Jimi Hendrix allenfalls von Bryan Ferry und The Grateful Dead konkurrenziert.

The Idee mit "J-i-m-i" stammte übrigens vom ehemaligen Animals-Bassisten Brian "Chas" Chandler, der Hendrix 1966 im Cafe Wha? entdeckte, einem ziemlich lichtarmen Club in Downtown Manhattan. Dort sah ihn auch sein Instrumentalkollege Mike Bloomfield, und er kam aus dem Staunen nicht heraus: "Sein Daumen war so riesig, seine Hände so überdimensioniert - nichts war normal. Selbst wenn er Songs wie ,Like a Rolling Stone' spielte, bei denen ich wirklich jeden Akkord


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