Taxi Orange, bitte

Taxi. Am Samstag startet der ORF die Reality Soap "Taxi Orange": Zwölf Taxler leben in einer WG und verdienen mit ihrem eigenen Taxiunternehmen ihr Geld - beobachtet werden sie dabei von Kameras und Fernsehzuschauern.

Christopher Wurmdobler | Stadtleben | aus FALTER 37/00 vom 13.09.2000

Kathrin Zechner ist "nervös wie schon lange nicht mehr". Kein Wunder, schließlich verantwortet die Programmintendantin ein für den ORF ganz neues Format. Diesen Samstag startet die Reality Soap "Taxi Orange" und der Öffi-Sender reagiert damit auf den europaweiten Trend, im Fernsehen ganz normale Menschen bei der Verrichtung ihres Alltags zu zeigen. Spannend? Die Einschaltquoten von Vorbildern wie "Big Brother" bestätigen es: Ja, spannend.

"Taxi Orange": Zu Beginn der Serie leben zwölf Frauen und Männer in einer WG am Stadtrand von Wien. Als Taxilenker müssen sie Geld für den eigenen Lebensunterhalt verdienen - zwei orangefarbene Taxis sind dafür im Schichtdienst unterwegs, ein weiteres steht als Ersatz bereit. Wer mit einem "Taxi Orange" durch die Stadt fahren möchte, kann es per Internet bestellen (taxiorange.orf.at). Mit dem Fahrer sprechen ist erlaubt. Außer zum Taxifahren darf die WG nämlich nicht verlassen werden, Kontakte zur Außenwelt (Radio, TV, Internet, Zeitungen)

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