Mit dem Taxi sparen

Transport. Ein Taxi per Funk zu bestellen kostet extra. Wer aber am Standplatz anruft und mit dem Fahrer selbst spricht, spart dreizehn Schilling. Auch wer nach Schwechat ein so genanntes "Flughafen-Taxi" bestellt, spart.

Christopher Wurmdobler | Stadtleben | aus FALTER 37/00 vom 13.09.2000

Klingelingeling." Nicht "Düdelüdelü": Es schallt tatsächlich viermal "Klingelingeling" über die belebte Mariahilfer Straße. Endlich fasst sich eine Taxlerin am Standplatz Ecke Capistrangasse ein Herz, sperrt mit einem Spezialschlüssel das Tor zum Klingeln auf und hebt den schwarzen Hörer ab: "Taxiruf?" Jemand bestellt, die Fuhre ist die ihre, sie braust davon. "Sie sprechen mit dem Fahrer persönlich", steht auf der schwarzen Telefonsäule. Der Bedarf dürfte jedoch nicht allzu groß sein, denn das Klingeln ertönt recht selten.

Von den 4400 Wiener Taxis sind derzeit rund 2500 mit Datenfunk ausgestattet. Der Rest ist aufs Aufsammeln angewiesen. Oder über Standplatztelefon erreichbar. Statt eines Funktaxis ein Taxi zu rufen, das gleich an der nächsten Ecke steht, ist nicht nur günstiger, sondern meist auch schneller. Das gute alte Standplatz-Phone ist eigentlich ein Relikt aus den "neumodischen" Fünfzigerjahren. Über vierzig Jahre später, im Zeichen von Infobahn und ISDN, funktioniert

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