Stadt-Interventionen

shop Das Label Sabotage hat seit kurzem einen eigenen Shop für Musik, Mode und Interventionen. Aktueller Sabotage-Akt: "AirConditions" im Geruchsraum Wien.

C.Wurmdobler | Stadtleben | aus FALTER 37/00 vom 13.09.2000

Seit sieben Jahren ist Robert Jelinek Betreiber des Labels "Sabotage Communications". Entstanden sind in dieser Zeit Aktionen, Irritationen im öffentlichen Raum, Magazine und Tonträger zwischen Kunst und Konsum. Dabei nahmen und nehmen die unterschiedlichsten Menschen an den Aktionen teil. Gab es früher zwei Büros, so ist Sabotage vor einem halben Jahr in eine zentrale Homebase übersiedelt: Eine Mischung aus Büro, Lounge, Lager, Werkstatt und - ja - auch Geschäft. Gemeinsam mit den verschiedenen Sabotage-Divisionen, die für Sound, Print, Grafik, Mode- und Kunstprojekte zuständig sind, hat man das Geschäftslokal gemietet.

"Es interessiert uns aber jetzt nicht, den ganzen Tag hinter der Budel zu stehen", sagt Jelinek. "Da müsste man ein viel größeres Sortiment haben." In dem Shop in der Burggasse gibt es tatsächlich nicht besonders viel zu kaufen: Magazine (darunter schwer aufzutreibende internationale), Sabotage-Platten und - exklusiv in Wien - die jeweils aktuelle Kollektion

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