Menschenverachtend

SPÖ & FPÖ. Auf die FPÖ zugehen? Nein. Mit den Methoden freiheitlicher Politik soll die SPÖ nichts zu tun haben.

Vorwort | Caspar Einem | aus FALTER 38/00 vom 20.09.2000

Die FPÖ kündigt eine innerösterreichische "Aufarbeitung" der Sanktionen in Form neuer Angriffe gegen die Opposition an. Bereits für Mittwoch sagt Klubchef Westenthaler einen "heißen Tag im Parlament" voraus. Es werde ein "unangenehmer Tag" für die Opposition werden. Seine Partei werde "mit aller Härte die erbärmliche Rolle der SPÖ" auf den Tisch legen ... Westenthaler kündigte auch neuerliche Auseinandersetzungen mit AK und ÖGB an. Die FPÖ sei fest entschlossen, eine Senkung der AK-Beiträge durchzusetzen. Dem ÖGB drohte Westenthaler mit "Enthüllungen" (Der Standard vom 16. September 2000).

Das ist Standardrepertoire der FPÖ. Voller Angriff gegen die anderen, wer immer das gerade ist. Am besten mit Vorwürfen, die den oder die Betroffenen in ein kriminelles Licht rücken, am besten dieselben Vorwürfe immer wieder und wieder, auch wenn sie bereits als falsch oder substanzlos erwiesen sind. Sollen die Betroffenen doch klagen. Bis der Prozess entschieden ist, haben sie genug


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