Phettbergs Predigtdienst: Betrachtung des Vignettentepschers

... wir wollen prüfen, wie es mit ihm ausgeht ... Weish 2,1a.12.17-20 (2. Lesung am 25. Sonntag im Jahreskreis / Lesejahr B)

Stadtleben | aus FALTER 38/00 vom 20.09.2000

Noch als vom Ortsrauchfangkehrer bereits Verschmähter musste ich mit den Eltern in Herbst und Feld Erdäpfel klauben. Und allen ist klar, dass ich es war, der die Mutterkartoffeln retten wollte. Ich hockerlte dort wie bei einem Begräbnis, Minuten wie Stunden bei einer Staude und sah die jungen Kartoffeln und wollte es nicht einsehen, dass die Mutterkartoffel unrettbar im Boden zu bleiben hat. Auch wenn sie noch rüstig erscheint, sprach meine Mama, sie würde nicht mehr gut schmecken und begänne außerdem im Laufe der Lagerung ganz schnell zu faulen und würde letztlich ihre Kinder mit in die Fäulnis reißen. Und ich bin mir sicher, obwohl ich das bravste Kind sein wollte: Ab und zu wird mein Unbewusstes die eine oder andere Saatkartoffel nicht erkannt haben und also unbewusst gerettet haben. So einer bin ich, doch darüber sind Sie, Duhsubyleben, sich ohnehin sicher, in keinem Zweifel verhaftet zu sein, bin ich mir sicher. Und für solche Leute hat der internationale Krankheitenschlüssel


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