Tier der Woche: Musikantenstadl

Stadtleben | Peter Iwaniewicz, iwaniewicz@falter.at | aus FALTER 38/00 vom 20.09.2000

Folgendes denkenswerte Ereignis bot sich mir vor kurzem", schreibt Herr G. "In einem kleinen südburgenländischen Dorf, dort, wo üblicherweise nur die Tamburica schrammelt, fand ich abends ein abenteuerliches Konstrukt im Vorgarten meiner Schwiegereltern, aus dem die FM4-Sendung ,house of pain' erschallte. Als Begründung für die ungewohnte Show wurde mir gesagt, dass ein böser Marder mutwillig des Nächtens den Garten schändet und alles Nützliche zerfleddert. Nun frage ich, wie gibts denn so was? Ist das ein Einzelfall der Psychopathie in der Marderwelt oder sind diese Tiere alle so? Sollte am Ende gar der Jugendsender schuld sein, der nicht nur ausländische Demonstranten und die Internetgeneration zum Randalieren anstachelt?"

Es stimmt: Der Marder ist ein Mörder. Und frisst, was er kriegt. Tauben und ihre Eier, Insekten, Ratten, Mäuse, Eichhörnchen und auch gerne mal - was ja besonders verabscheuungswürdig ist - ein Autokabel. Das Jagdpersonal pflegt gerne zu weit reichende


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