" Schwarzschädlerte"/Offener Gemeindebau: Zugang ab acht Jahren Aufenthalt

Politik | aus FALTER 39/00 vom 27.09.2000

Vorerst stellt die Stadt Wien 2000 so genannte Notfallswohnungen zur Verfügung. Die Notfallswohnungen können an Inländer und auch an Ausländer, die mindestens acht Jahre in Österreich leben, vergeben werden. 600 dieser Wohungen sind in Gemeindebauten untergebracht, der Rest in Genossenschaftsanlagen oder privaten Wohnhäusern. Die Notfallswohnungen sollen in Gebieten mit niedrigem Ausländeranteil angeboten werden, um die Durchmischung der Wiener Bevölkerung zu fördern. Die Vergabe erfolgt durch die "Soziale Schiene" von Wiener Wohnen, einem Gremium aus Sozialexperten.

Zudem sollen jährlich etwa 1000 Gemeindebau- und Genossenschaftswohnungen als so genannte Integrationswohnungen Ausländern zur Verfügung gestellt werden - allerdings nur in neu gebauten beziehungsweise noch zu bauenden Häusern. Auch diese Wohneinheiten sollen speziell in ausländerschwachen Bezirken errichtet werden. Ein Vormerkschein ist für den Bezug einer solchen Wohnung nicht nötig. Voraussetzung ist aber auch hier ein mindestens achtjähriger Aufenthalt in Österreich.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige