"Ich war schon immer cool"

Fussball. Hans Krankl trainiert wieder: Er soll den Bundesliga-Prügelknaben Admira Wacker Mödling vor dem Abstieg retten. Der ergraute Goleador spricht über den Traum von Barcelona und die Realität in der Südstadt, über guten Geschmack und schlechte Sitten - und erklärt, warum er heute der teuerste Spieler der Welt wäre.

Stadtleben | Gerald John und Wolfgang Kralicek | aus FALTER 39/00 vom 27.09.2000

Hans Krankl, 47, ist eine der großen Fußballpersönlichkeiten des Landes. Bei seinem Stammverein Rapid war er fünfmal österreichischer Torschützenkönig, in der Nationalmannschaft schoss der Mittelstürmer 34 Tore - darunter zwei Treffer im legendären Spiel gegen Deutschland 1978 in Cordoba. Nach der WM wechselte er zum FC Barcelona, wo er ebenfalls Schützenkönig war und sich den Ehrentitel "Goleador" erwarb. Als Fußballer gewann er als europäischer Torschützenkönig den Goldenen Schuh, als Sänger Johann K. stürmte er mit "Rostige Flügel" und "Lonely Boy" die Charts.

Als Trainer war Krankl bisher weniger erfolgreich. Weder bei Rapid noch beim FC Tirol oder zuletzt beim deutschen Zweitligisten Fortuna Köln erreichte er die selbst gesteckten Ziele. Seit einigen Wochen sitzt Krankl beim stark abstiegsgefährdeten VfB Admira Wacker Mödling auf der Trainerbank. Nach dem 0:4-Debakel im ersten Spiel gegen den GAK wurde Krankl gefragt, ob Land in Sicht sei. Die Antwort: "Wir sind


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