Retten, was zu retten ist/Heisser Herbst: Studentenvertreter rüsten zum Kampf


Nina Horaczek
Politik | aus FALTER 40/00 vom 04.10.2000

Im Büro der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) laufen die Telefone seit Tagen heiß. Bis zu vierhundert Mails besorgter Studenten landen täglich auf dem ÖH-Server. "Die Regierung muss betrunken gewesen sein", kommentiert ÖH-Vorsitzender Martin Faißt von der Aktionsgemeinschaft (AG) die neue 5000-Schilling-Regelung. Für Faißt ist klar: Kein Kompromiss in Sachen Studiengebühren! Deshalb wurde der Dienstag zum Uni-Aktionstag ausgerufen, und deshalb wird es am 11. Oktober eine große Studentendemonstration geben. Zusätzlich führt der ÖH-Vorsitzende Gespräche mit den Regierungsvertretern. "Während Bundeskanzler Schüssel vollkommen dahinter steht, merkt man bei Gehrer, dass das nicht ihr Kind war", erzählt Faißt.

"No pasaran!" lautet auch die Devise der linken Seite. "Die Uni muss frei bleiben, darüber gibt es keine Diskussion", finden sowohl VSStÖ als auch die kommunistischen Studenten vom KSV und die grüne Studentenorganisation GRAS. Auch das liberale Studentenforum

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