Wenn Humpen lumpen

FPÖ. Die Puff-Affäre gibt auch Einblicke in die scheinheilige und halbseidene Allianz zwischen FPÖ, Polizei und Medien.

Politik | Florian Klenk | aus FALTER 40/00 vom 04.10.2000

So wie früher, früher, früher / ohne Gummiüberzieher / zack, zack, zack, zack!", tönt es über die Favoritenstraße. Ob die fidelen Kärntnerbuam, die das Oktoberfest der FPÖ Favoriten mit schlüpfrigen Versen besangen, auch von der SPÖ bezahlt wurden?

Hilmar Kabas wirkte nicht gerade entspannt, als er vergangenen Samstag durch sein Parteifest in Favoriten schlenderte. Polizisten und Bodyguards sicherten den blauen Lokalpolitiker gegen tief fliegende Mehlspeisen.Nur zwei Mädchen der Sozialistischen Jugend konnten sich durchschwindeln. Sie versuchten Hilmar Kabas, seinem FPÖ-Polizisten Michael Kreißl und der blauen Justizsprecherin Helene Partik-Pable im Rahmen der Aktion "Nachtbar in Not - Für eine pufferfreie Zone!" eine rote Laterne in die Hand zu drücken. (Das Unternehmen scheiterte, Kabas und Kreißl lehnten ab, Richterin Partik-Pable zerriss schließlich die Laterne.)

Spott kam nicht nur von der Sozialistischen Jugend. Als Kabas gegenewig gewaltbereite Demonstranten und den


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