Dort hinten ist Paris

Neues Lokal. Georg Desrues und Severin Corti veranstalten während der Woche im Castillo das große Brasserie-Festival.


Florian Holzer

Stadtleben | aus FALTER 40/00 vom 04.10.2000

Als Christian Hold 1991 das ehemalige Teppichlager in der Biberstraße zur lachsrosa Szenehütte "Hold" machte, studierte Georg Desrues wahrscheinlich noch in Paris Literatur und Kunstgeschichte. Irgendwann einmal kam Desrues dann jedenfalls wieder nach Wien zurück, lernte Mario Castillo kennen, und bald gab es mit dem zum "Castillo" umgebauten Hold eine erste Kooperation, mit dem "Comida y Ron" eine zweite.

Vor einiger Zeit teilten sich die beiden das Barimperium jedenfalls auf, und Georg Desrues fasste den Plan, von der reinen Lehre des Trinkaltars abzuweichen: Ein Jahr lang tüftelte er mit Freund und Schulkollegen Severin Corti an einem Konzept, im Sommer gab es ein paar Probeessen, das Feedback gab zur Hoffnung Anlass. Kein Wunder, schließlich war und ist das, was die beiden da bieten, in dieser Form in Wien nicht erhältlich, nämlich Pariser Brasserie-Küche auf hohem Niveau, aber ohne alle Allüren.

Von Montag bis Donnerstag werden im hinteren Bereich des "Castillo" nun ein paar

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