Grünes Licht im Keller

Shopping. GIL geht in Serie und macht sich breit. Subway statt Enterprise. Dass Tiefgang auch wörtlich gemeint sein kann, ist nun im Steffl-UG zu beobachten.

Stadtleben | Dolores Kainz | aus FALTER 40/00 vom 04.10.2000

Was erwartet Wien nun? Eine H&M-gleiche GIL-Flut, Motto: Storebranding. Überall wieder erkennbar. Anspruchsfaktor null. Hübsches Grellgrün, damit nur ja keiner vorbei- statt hineinstolpert?

Man kann den Gesamtumbau des Kaufhaus Steffl sehen, wie man will. Der 1500-Quadratmeter-Keller ist ein solcher geblieben. Irmi Schüch-Schamburek, als Marketingleiterin quasi "Frau Steffl", hat das Stiefkind im Keller - einst die Fashion-Zone für Jungmenschen - jetzt dem schönen Prinzen GIL anvertraut. Und zwar gern: "GIL war schon seit längerem an der Fläche interessiert, und wir glauben nicht, dass wir selbst alles am besten können." Nun, damit das Märchen wahr wird, brauchte es erst das hübsche Kleidchen. Und da durften propeller z, die schon das Bild des grünstichigen Labelisten auf der Mariahilfer Straße prägten, wieder ran.

Das Grün wird man wieder erkennen. Aber man wird sich ein wenig anstrengen müssen. Es wurde wesentlich dezenter eingesetzt. Die Hauptmaßnahme war, das ganze Untergeschoss


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